Totgeglaubte leben länger

Unter diesem Titel hat PD Dr. Renate Giacomuzzi auf dem von ihr herausgegebenen Online-Portral “Literaturkritik.at” eine differenzierte Rezension zu Friedrich W. Blocks neuem, bei Ritter erschienenen Buch “p0es1s. Rückblick auf die digitale Poesie” veröffentlicht. Nachzulesen ist das hier >>>

Stiftung des Monats

Die Hessische Landesregierung hat die Stiftung Brückner-Kühner als “Stiftung des Monats Juni 2016″ für das “vorbildliche gesellschaftliche Engagement und ihre beispielhafte Stiftungsarbeit” ausgezeichnet, wie es in der Urkunde heißt. Ministerpräsident Volker Bouffier präsentiert mit dieser Auszeichnung besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen. Mit der Auszeichnung ist ein Anerkennungsbetrag in Höhe von 500 Euro verbunden. Der Geschäftsführer und Kurator der Stiftung Brückner-Kühner, Dr. Friedrich Block, dankte für die Auszeichnung. Sie sei eine Ermunterung gerade in einer Krisenzeit, in der die Stiftungsarbeit wegen kaum noch existenter Zinserträge gefährdet ist.

Karen Duve erhält 2017 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor

Der “Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor”, vergeben von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel, geht im Jahr 2017 an die Schriftstellerin Karen Duve. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis zeichnet die 1961 geborene Autorin für ihre sprachkräftige Erzählkunst aus, die das Komische vielseitig und gewagt gestaltet. Das gilt für ihre engagierten und realistischen Romane, von denen einige für Film und Theater verarbeitet wurden; es gilt auch für Fantastisches wie die eigenwillige Verarbeitung von Märchen der Brüder Grimm. Dies gab Oberbürgermeister Bertram Hilgen jetzt bekannt. Die Preisverleihung findet am 11. Februar 2017 im Kasseler Rathaus statt. Die Laudatio hält der Leiter des Literaturhauses Hamburg, Professor Dr. Rainer Moritz.

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Aufs Maul geschaut

In der GRIMMWELT Kassel wird vom 16. Juni bis 31. Oktober 2017 die in Kooperation mit der Stiftung Brückner-Kühner konzipierte Sonderpräsentation “Aufs Maul geschaut. Luther und Grimm wortwörtlich” gezeigt. Die Schau widmet sich sinnlich und spielerisch der deutschen Sprache. Sie geht davon aus, wie Martin Luther die Sprache, die wir täglich verwenden, geprägt hat und wie sich dies im Wirken der Brüder Grimm spiegelt. Poetische Installationen beleuchten bekannte Redewendungen, die auf Martin Luther zurückgehen, wie zum Beispiel “Perlen vor die Säue”, “Buch mit sieben Siegeln” oder “Alles hat seine Zeit”. Die Besucher können sich lustvoll und vielseitig in die Welt einzelner Wörter vertiefen, die diesen Wendungen entstammen. Anlass ist die Luther-Dekade zum 500-jährigen Bestehen der Reformation.

“Aufs Maul geschaut. Luther und Grimm wortwörtlich” wird von der GRIMMWELT Kassel in Zusammenarbeit mit der Literaturwerkstatt Berlin und ihren Partnern Stiftung Brückner-Kühner (Kassel) und Neue Fruchtbringende Gesellschaft (Köthen) veranstaltet. Sie wurde von Dr. Friedrich W. Block, Geschäftsführer der Stiftung Brückner-Kühner, kuratiert und vom Berliner Studio TheGreenEyl (Berlin) realisiert.