Kirsten Fuchs - Förderpreisträgerin 2016

Kirsten Fuchs

Kirsten Fuchs, Schriftstellerin und Satirikerin aus Berlin, erhält im Jahr 2016 den “Förderpreis Komische Literatur”. Der mit 3000 Euro dotierte Förderpreis wird gemeinsam mit dem “Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor”, der für das Jahr 2016 dem österreichischen Schriftsteller Wolf Haas zugesprochen wurde, von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel vergeben. Die öffentliche Preisverleihung findet am 20. Februar 2016, 17 Uhr, im Kasseler Rathaus statt. Sie ist eingebettet in das 7. Kasseler Komik-Kolloquium, das Festival zur Literatur und Wissenschaft des Komischen, das vom 13. bis 21. Februar an verschiedenen Orten in Kassel veranstaltet wird. Sebastian Wolter, Leiter des Verlags Voland & Quist, dessen Vorschlag der Stiftungsrat gefolgt ist, wird die Laudatio auf Kirsten Fuchs halten. Die Kasseler Sparkasse unterstützt auch diesmal großzügig den Förderpreis.

Begründung
In seiner Eigenschaft als Jury begründet der Stiftungsrat seine Entscheidung für Kirsten Fuchs wie folgt:

“Kirsten Fuchs ist eine hervorragende Satirikerin und Erzählerin, die mit ihren Kolumnen und Lesebühnentexten, aber auch mit der großen Form des Romans begeistert. Ihre Texte haben einen unverwechselbaren Ton, der sich ebenso gut hören wie lesen lässt. Der Stil ist gewitzt und witzig, die Sprache so einfühlsam und lebendig wie poetisch. Dabei beherrscht Kirsten Fuchs souverän die Klaviatur des Komischen zwischen Albernheit, Wortspiel, Situationskomik und Zeitkritik. Auf diese Weise bietet ‘die Schreinerin der Herzen’ ihrem Publikum kurzweiliges Vergnügen, ästhetischen Genuss und Erkenntnisgewinn.”

Kirsten Fuchs
wurde am 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sie ist Schriftstellerin, Satirikerin und Kolumnistin und vermutlich die bekannteste und beliebteste Autorin der Berliner Lesebühnenszene. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike. Im November 2015 wurde sie für ihr Jugendtheaterstück “Tag Hicks oder Fliegen für vier”, das im Januar am Berliner Grips Theater uraufgeführt wird, mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet. Von 2003 bis 2005 war sie Kolumnistin für die “taz”; seit 2007 schreibt sie für “Das Magazin”. Sie war Mitglied der Lesebühne “Chaussee der Enthusiasten” (2008 – 2013) und gründete 2014 eine neue monatliche Lesebühne unter dem Titel “Fuchs und Söhne”. 2005 erschien ihr erfolgreicher Debütroman “Die Titanic und Herr Berg”, 2008 der Roman “Heile, heile” und 2015 der vielgelobte Roman “Mädchenmeute”. Dazwischen veröffentlichte sie mehrere Bände mit Kolumnen und Kurzerzählungen, zuletzt 2014 bei Voland & Quist “Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig” als Buch mit CD.

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