Das biennal stattfindende Kasseler Komik Kolloquium ist nicht nur eine Institution der Komischen Kultur in Kassel, sondern auch einzigartig im europäischen Raum. Es verbindet ein Fest der Komischen Literatur mit einer öffentlichen Fachtagung zur aktuellen Humorforschung.
Die Verleihung des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor und des Förderpreises Komische Literatur im Kasseler Rathaus sind als Auftaktveranstaltungen in das Komik Kolloquium integriert. Das Literaturfest lädt an verschiedenen Orten der Stadt zu Lesungen, Performances, Gesprächen und Ausstellungen ein. Das Komik Kolloquium steht unter dem Motto „12 Stunden bis zur Ewigkeit“ und versteht sich als Suche danach, was Komik alles bedeuten kann: nicht nur Lachkultur, sondern auch Verrücktes, Subversives, Gewagtes und Innovatives.
Mit den Fragen nach der kulturellen Entstehung, der Bedeutung und der Verwendung von Komik und Humor befasst sich die dreitätige wissenschaftliche Fachtagung während des Komik Kolloquiums. Namhafte Humorforscher aus den Bereichen Literatur-, Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaft (u.a. Helga Kotthoff, Uwe Wirth, Lutz Ellrich, Alexander Brock, Tom Kindt, Rolf Lohse u.v.a.m.) diskutieren jeweils zu einem spezifischen Thema des Komik Kolloquiums. Die Ergebnisse der Tagung werden in der Schriftenreihe Kulturen des Komischen dokumentiert und veröffentlicht.
