Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor

Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor wird von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel seit 1985 jährlich vergeben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und zeichnet Schriftsteller aus, deren Werk vom Grotesk-Komischen auf hohem künstlerischen Niveau geprägt ist. Der Preis wurde bis 1996 auch an Literaturwissenschaftler verliehen, deren Forschung sich mit diesem Feld beschäftigt; seither geht er ausschließlich an Künstler.

Die Vergabe erfolgt nicht aufgrund eines Wettbewerbs oder der Begutachtung von Anträgen, sondern aus der Beobachtung des Literaturbetriebs durch den Stiftungsrat. Bewerbungen sind also nicht möglich. Da die jährliche Preisverleihung seit 2007 nicht mehr im November, sondern im Februar stattfindet, ergab sich für das Jahr 2006 eine Zäsur.

Förderpreis Komische Literatur

Seit 1999 vergibt die Stiftung Brückner-Kühner zusammen mit der Stadt Kassel den “Förderpreis Komische Literatur” zum “Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor”.

Der mit 3000 Euro dotierte Förderpreis wird auf Vorschlag von Verlagen an Autorinnen und Autoren vergeben, die auf Deutsch schreiben und noch am Anfang bzw. in einer frühen Phase ihrer schriftstellerischen Laufbahn stehen. Der Stiftungsrat hat beschlossen, die bislang bestehende Altersbeschränkung von 35 Jahren auszusetzen. Die Autorinnen und Autoren sollten bereits Werke veröffentlicht haben, die auf hohem künstlerischen Niveau vom Komischen geprägt sind. Auch Theaterstücke, Bilder-, Hör- und Drehbücher oder elektronische Publikationsformen können eingereicht werden.

Verlage sind herzlich eingeladen, einschlägige Autorinnen und Autoren aus ihrem Programm vorzuschlagen. Selbstbewerbungen von Autorinnen und Autoren sind dagegen nicht möglich.

Einsendeschluss für Vorschläge zum Förderpreis Komische Literatur 2016 ist der 17. Juli 2015.

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